MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Hilfe für Corona-Patienten

in Israel Zwischenzeilen/Medizin & Wissenschaft

Noch immer stehen 15 israelische Passagier an Bord des von Corona befallenen Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“ in Japan unter Quarantäne. Zwei von ihnen zeigten jetzt schwache Symptome des Virus und wurde in ein Krankenhaus auf dem japanischen Festland gebracht. Es wird erwartet, dass Israel einen eigenen Arzt nach Japan schickt, um das Paar dort vor Ort zu behandelt. Israels Aussenminister Israel Katz versucht derweil immer noch, die japanischen Behörden davon zu überzeugen, die nicht erkrankten Israelis nach Hause fliegen zu lassen.

Gleichzeitig hat die israelische Hilfsorganisation „SmartAID“ hunderte Schutzmasken und andere medizinische Ausrüstung in Krankenhäuser nach China geschickt, um dort bei der Behandlung von am Coronavirus erkrankten Patienten zu unterstützen. Auch Israels Magen David Adom hat Schutz-Kits über 14 Chabad-Zentren in China verteilen lassen. Die humanitäre Organisation IsraAID schickte ebenfalls medizinische Ausrüstung. Darüber hinaus könnte ein medizinisches Gerät, dass in einem Jerusalemer Krankenhaus entwickelt wurde, und die Behandlung von Corona-Patienten mit Lungenentzündungen erleichtert, in den kommenden Wochen in China auf den Markt kommen. Das Gerät „CoughSync“ wartet nur noch auf die Genehmigung durch die chinesischen Behörden.

CoughSync vom Entwickler erklärt (eng)

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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