Israelische Fernsehserien stehen überall hoch im Kurs: Mittlerweile bieten Streamingdienste wie Netflix und Amazon einige von ihnen bereits weltweit an. Die israelische Spionage-Serie „Tehran“, in der eine junge Israelin vom Mossad in den Iran geschickt wird und dort aus verschiedenen Gründen, unter anderem weil sie sich in einen jungen Iraner verliebt, hängenbleibt, hat nun sogar einen Emmy-Award bekommen. Ausgezeichnet als beste Serie in der Kategorie „Drama“, ist Tehran gerade auch wegen der komplexen Beziehungen zwischen Israel und dem Iran eine besonders spannend Geschichte.
Die ganze Besetzung und Crew, die gerade die zweite Staffel dreht, „arbeitet mit iranischen Schauspielern aus der ganzen Welt, iranische Flüchtlinge, die vor dem Regime geflohen sind…wir arbeiten zusammen, mit Liebe, und haben dabei festgestellt, dass wir eine ganze Menge gemeinsam haben“, erklärte die Macherin und Produzentin der Serie Dana Eden, in ihrer Dankesrede, „Ich glaube das gibt uns viel Hoffnung für die Zukunft. Und ich hoffe, dass wir, die Iraner und die Israelis, irgendwann in Jerusalem und Teheran als Freunde, nicht als Feinde, zusammen spazieren können.“
Trailer Serie Tehran