MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Israel ohne Covid-Beschränkungen: Arbeitsmarkt erholt sich

in Leben, Kultur & Sport

Während nun innerhalb Israels sämtliche während der Corona-Pandemie eingeführten Beschränkungen aufgehoben werden, scheint sich auch der Arbeitsmarkt im Land zu erholen: Wie das zentrale Statistikbüro aufzeigt, ist das durchschnittliche Monatseinkommen in Israel im März um 5,5 Prozent auf 12.740 Schekel angestiegen (im Vergleich zum Vormonat). Im Vergleich zum vorherigen Jahr liegt der Unterschied sogar bei 17,1 Prozent. Grund dafür ist, dass viele Beschäftigte im Niedriglohnsektor während der Pandemie in unbezahlten Urlaub entlassen wurden, vor allem Jobs im Bereich Catering sowie im Freizeit- und Entertainment Sektor waren davon betroffen.

Im High-Tech-Sektor liegt das Gehalt im März 2021 sogar 10 Prozent höher als im Vormonat: Dort verdient man nun im Durchschnitt 31.525 Schekel. Die Nachfrage für Mitarbeitende ist sowohl im Niedriglohnsektor als auch in hochdotierten Positionen wie Software Ingenieure und Entwickler sehr hoch. Allein im April gab es 130.000 unbesetzte Stellen im Land. Am 20. Juni laufen nun die Corona-Hilfen für Angestellte, die während der Pandemie arbeitslos geworden sind, aus. Doch schon jetzt liegt die Arbeitslosenzahl im Land nur noch bei 5 Prozent, zu Pandemie-Hochzeiten waren etwa zehn Prozent der israelischen arbeitenden Bevölkerung ohne Arbeit.

Keine Masken, keine soziale Distanz: Israel kehrt, wie hier in Tel Aviv, ins normale Leben ohne Corona-Beschränkungen zurück (Bild: KHC).

Redakteurin Katharina Höftmann Ciobotaru arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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