MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Gesellschaft Israel-Schweiz feiert 10-Jähriges Bestehen

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„Die GSI (Gesellschaft Schweiz-Israel, Anm. d. Red.) hatte seit Jahren keine Partnergesellschaft mehr auf israelischer Seite. Kein organisiertes Netzwerk in Israel, das uns zum Beispiel bei der Durchführung von Studien- und Parlamentariereisen unterstützte, das uns bei der Information über das normale Leben und Arbeiten in Israel zur Seite stand. Etwas, was uns gerade in nahostpolitisch schwierigen, brisanten Zeiten zunehmend wichtig war. Kurz: Es fehlte uns ein verlässlicher Partner, der an der regelmässigen Verständigungsarbeit zwischen der Schweiz und Israel – zwischen Israel und der Schweiz interessiert war“, mit diesen Worten erinnerte sich Vreni Müller-Hemmi, GSI-Ehrenpräsidentin, an die Idee, eine Gesellschaft Israel-Schweiz ins Leben zu rufen.

GIS-Vorstand Jacques Korolnyk überreicht Vreni Müller-Hemmi ihre Ehrenurkunde für die Verdienste bei der Gründung der GIS (Bild: Orly Weil).

Vreni Müller-Hemmi, ehemalige Präsidentin der GSI und alt Nationalrätin, war nun auch der Ehrengast auf der 10-Jahres-Feier. Sie wurde für ihre besonderen Verdienste als „Geburtshelferin“ der Gesellschaft Israel-Schweiz geehrt: „Sie kam vor 10 Jahren nach Israel, mit der Idee, hier am Ort des Geschehens aktiver vertreten zu sein. Sie kam, scharte eine Gruppe pro-aktiver Israelis mit Schweizer Wurzeln um sich und verkündete unmissverständlich ihre Vision von einer in Israel etablierten unabhängigen Organisation, welche sich Schweizer Gruppen, Politikern, etc. annimmt, eine Gruppe die Bindeglied zur Schweizer Botschaft sein sollte, zu israelischen Regierungsstellen, zu anderen Schweizer Organisationen in Israel“, erklärte GIS-Vorstand Jacques Korolnyk in seiner Laudatio an deren Ende Vreni Müller-Hemmi unter tosendem Applaus eine Urkunde für ihre Verdienste überreicht wurde.

Dass das Vorhaben gelungen ist, konnte man bei der Zehn-Jahres-Feier in Tel Aviv gut sehen. Die Gesellschaft Israel-Schweiz ist heute eine heute eine etablierte Organisation, die mit allen anderen Schweizer Partner-Organisationen die Schweiz in ihrer Vielfalt repräsentiert: sowohl für die Israelis als auch die Schweizer hier und dort. Sie ist eine Anlaufstelle für Gruppen, die meistens zum ersten Mal dieses Land besuchen und sich damit ein von den Medien unabhängiges Bild von Israel machen können. Und als Herausgeber der Israel Zwischenzeilen, sowie der französischen Version Israel Entre Les Lignes und der englischsprachigen Ausgabe Israel Between The Lines, zeigt sie wöchentlich ein Bild Israels, das über das der Mainstream-Medien hinausgeht.

Weitere Informationen:

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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