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Israel feiert Pride

in Israel Zwischenzeilen/Leben, Kultur & Sport

In der vergangenen Woche haben in Jerusalem bereits zwischen 10.000 und 15.000 Menschen in der Pride Parade für Gleichberechtigung und mehr LGBTQ-Rechte in Israel demonstriert. Begleitet wurden die Teilnehmer von mehr als 2.000 Polizisten – seitdem 2015 die 16-Jährige Shira Banki von einem ultra-Orthodoxen Fanatiker erstochen wurde, sind die Sicherheitsvorkehrungen auf der Jerusalemer Pride extrem hoch. Die Parade folgte auf die Bekanntmachung, dass mit Amir Ohana (Likud) als neuen Justizminister erstmals ein offen schwuler Minister in Israel Kabinettsmitglied wurde.

In dieser Woche folgt dann die Pride in Tel Aviv bei der mehrere Hunderttausende Besucher aus Israel und der ganzen Welt erwartet werden. Tel Aviv ist seit jeher das Zentrum für die LGBTQ Gemeinde im Land. Bei der jährlich stattfindenden Pride feiert die ganze Stadt, zum Teil über mehrere Tage. In der Parade sind verschiedene Unternehmen, Botschaften, Organisationen etc. mit bunt geschmückten LKWs und Anhängern präsent.

Teilnehmer der Pride in Tel Aviv 2018 (Bild: KHC).

Weitere Informationen:

Pride in Jerusalem (eng), Times of Israel

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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