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Präsident ehrt acht Israelis mit Medaille für besondere Verdienste

in Israel Zwischenzeilen

Präsident Schimon Peres hat in der vergangenen Woche acht Israelis mit dem höchsten Preis für Zivilisten im Land ausgezeichnet. Die Medaille wurde vor zwei Jahren vom Präsidenten initiiert und ehrt Menschen oder Einrichtungen, die einen ausserordentlichen Dienst für den Staat, die Menschheit oder Verbesserung der Welt verrichtet haben.

Unter den diesjährigen Ausgezeichneten sind u.a. der Rabbiner Yitzchak Dovid Grossman, der ein Ausbildungsnetzwerk gegründet hat, um armen, missbrauchten und drogenabhängigen Kindern zu helfen, Lia Van Leer, die den ersten Filmclub Haifas mit ihrem Mann gegründet und sich vor allem um den kulturellen Bereich verdient gemacht hat sowie Avi Naor, dessen Sohn bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam und der seitdem für Strassenverkehrssicherheit kämpft.

„Menschen sind in der Lage, ihrem Land mehr zu geben als ihr Land ihnen geben kann. Sie alle haben völlig verschiedene kulturelle Hintergründe, verschiedene Sichten auf die Welt – aber die Leistung die ein jeder von Ihnen für dieses kleine Land Israel erbracht hat, haben das Land in einen grossartigen Staat verwandelt.“, erklärte Peres in seiner Ansprache an die Preisträger.

Die Preisträger der Medaille des Präsidenten gemeinsam mit Schimon Peres. (Bild: Mark Neiman/GPO)

Die Preisträger der Medaille des Präsidenten gemeinsam mit Schimon Peres. (Bild: Mark Neiman/GPO)

 

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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