Die Idee ist in der Schweiz geboren und in Israel gereift – so lässt sich die Entstehungsgeschichte der symphonischen Dichtung ‚Genesis’ von Baruch Berliner in Kürze erzählen. Der Mathematiker, Forscher und Komponist studierte und arbeitete fast dreissig Jahre in Zürich und schrieb dort nebst dem Fachbuch „Die Grenzen der Versicherbarkeit von Risiken“ auch gegen 2’000 (noch unveröffentlichte) Gedichte. Später als Dozent an der Universität Tel Aviv widmete er sich neben der akademischen Forschung der musikalischen Interpretation von Sprache, was ihn schliesslich zur Komposition der symphonischen Dichtung ‚Genesis’ führte. Das siebenteilige Werk für Orchester und Sprecher spiegelt den hebräischen Text des Alten Testaments in musikalischen Stimmungen und Formen. Letztes Wochenende wurde die Symphonie – live aufgenommen am Huberman Festival in Polen – und ein Gespräch mit Baruch Berliner in einer einstündigen Sendung im israelischen Radiosender Kol Ha Musika ausgestrahlt. Das Werk wartet noch auf eine Erstaufführung in der Schweiz.

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