MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Filmfestival fokussiert auf Kunst

in Israel Zwischenzeilen/Leben, Kultur & Sport

Das EPOS, The International Art Film Festival, ist das erste israelische Filmfestival, das sich ausschliesslich der Begegnung zwischen den verschiedenen Künsten und dem Kino widmet. Im Rahmen des Festivals wird eine Auswahl von Filmen an verschiedenen Orten gezeigt: in Kinematheken, Museen und anderen kulturellen Einrichtungen im ganzen Land.

EPOS widmet sich Dokumentar-, Erzähl- und Experimentalfilmen, die sich mit den Künsten – Film und Literatur, bildende Kunst, Tanz, Theater und Musik – auseinandersetzen. Auch Filme über Architektur und Design werden berücksichtigt.

Zwei deutsche Beiträge werden in Tel Aviv ebenfalls gezeigt: „Lost Women Art“ (2021, Regie: Susanne Radelhof) ist eine zweiteilige Dokumentation über die Frauen, die Kunstgeschichte geschrieben haben und auf Augenhöhe mit ihren männlichen Zeitgenossen arbeiteten, aber deren Namen und Werke heute vergessen sind. „Electronic Vibrations – Ein Klang verändert die Welt“ (2022, Regie: Thomas von Steinaecker), ist ein
Dokumentarfilm, der die Geschichte der elektronischen Musik erzählt, die in den 1950er/1960er Jahren in Köln und Paris entstand, zunächst experimentell war und heute zum Mainstream der Popkultur gehört.

Redakteurin Katharina Höftmann Ciobotaru arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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