Es ist eines der Tel Aviver Wahrzeichen: Mitten auf der Allenby, zwischen Szene-Restaurants und russischen Süsswarengeschäften steht die grosse Tel Aviver Synagoge. 1920 gebaut und schliesslich 1930 fertiggestellt, wurde der Stil des Bauwerks über die Jahre immer wieder verändert und angepasst, geradezu symbolisch für eine Stadt wie Tel Aviv, die sich seit ihrer Gründung 1909 immer wieder neu erfunden hat. So wurde die Synagoge 1969 komplett renoviert und in einen moderneren Stil umgebaut.
Im kommenden Jahr soll die grosse Synagoge nun endlich erneut saniert werden – möglich wird dies unter anderem durch eine Spende in Höhe von 20 Millionen Schekel (5 Millionen Euro, 5,4 Millionen CHF) von einer Schweizer Stiftung, die dem französisch-israelischen Unternehmerpaar Patrick und Lina Drahi gehört. Die Tel Aviver Stadtverwaltung wird diese Spende mit eigenen Mitteln ergänzen, um die Sanierungsarbeiten zu verwirklichen.
Neben der Sanierung der denkmalgeschützten Fassade soll die Kuppel wieder enthüllt werden, alles in allem wird der Bau am Ende der Bauzeit, die bis 2025 geplant ist, wieder mehr so aussehen wie die Synagoge in ihrer ursprünglichen Form aussah. Auch ein grosser Vorplatz und ein Gemeindezentrum sowie ein Besucherzentrum sollen in den neuen Bau integriert werden.

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