Die ungewöhnlich schweren März-Stürme in Eilat haben das Korallenriff vor Ort massiv beschädigt: An manchen Stellen sind 75 Prozent der Korallen durch starke Wellen und ins Meer verwehte Sandmengen zerstört worden. Das haben nun Taucher der Inter-University Institute for Marine Sciences in Eilat festgestellt. Laut dem Umweltschutzministeriums wird es Jahre dauern, bis sich die Riffe davon erholt haben. Erschwert wird der Prozess durch einen starken Algenwuchs, verursacht durch Dünger und andere organische Materialen, die ins Meer gelangt sind – dieser Algenwuchs nimmt gerade jungen Korallenpflanzen den Platz zum Wachsen.

Das Korallenriff im Roten Meer in Eilat ist eigentlich dafür bekannt, Folgen der Klimakrise, wie erhöhte Temperaturen gut auszuhalten – Stürme, ebenfalls eine Folge des Klimawandels jedoch gehören nicht dazu. Die starken Stürme in Eilat im März waren zweimal so stark wie normale Winterstürme und hatten in der ganzen Stadt eine Spur der Verwüstung hinterlassen, so wurden Strände und die Promenade stark beschädigt.
Stürme verwüsten Eilat