Während der Ramon-Krater und der „Grosse Krater“ in Israels Negev-Wüste bereits seit langer Zeit unter Naturschutz stehen, war das beim sogenannten „kleinen Negev-Krater“ bisher nicht so – auch, weil sich ein Teil des Kraters auf dem Gelände des israelischen Nuklearforschungszentrum befindet. Nach langen Verhandlungen und Besuchen des Kraters gemeinsam mit Vertretern des Wissenschaftszentrums für Nuklearforschung, haben nun endlich alle Beteiligten verstanden, wie wichtig der Ort für die gesamte Natur des Negevs ist.

Der kleine Krater hat vor allem für Tiere wie Bergziegen, Schakale und Adler, die am Rande der Ausrottung stehen, eine zentrale Bedeutung. Gerade die Tatsache, dass sich ein grosser Teil auf dem Gelände für Nuklearforschung befindet, hat ihn zu einem sicheren Ort für Tiere gemacht. Weil Flugzeugen der Überflug des Geländes verboten ist, können Vögel wie Adler hier zum Beispiel in Ruhe ihre Nester bauen.
Der Krater ist der östlichste der Negev-Berge, er hat eine fast komplett kreisartige Form, ist acht Kilometer lang, fünf Kilometer breit und 400 Meter tief.
Wanderung durch den „Kleinen Krater“ des Negev