MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Israel-Besuch: Bundesrat wünscht sich mehr Gründerinnen für die Schweiz

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Bundesrat Johann Schneider-Ammann ist zum zweiten Mal in Israel. Während sein erster Besuch zur Beerdigung von Präsident Schimon Peres stattfand, gab es dieses Mal einen fröhlicheren Anlass: Gemeinsam mit einer Delegation aus Wirtschafts- und Wissenschaftsexperten besuchte Schneider-Ammann das Land unter dem Motto „Innovation“. Ziel der Reise war es, die Beziehungen zur israelischen „Start-up-Nation“ weiter zu vertiefen und Mitgliedern der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung „Innosuisse“ einen tieferen Einblick in die israelische Geschäftskultur zu ermöglichen.

Neben vielen Gemeinsamkeiten, fand der Minister für Wirtschaft, Bildung und Forschung aber auch einige Unterschiede: So sind in Israel rund 40 Prozent der Unternehmer Frauen, während in der Schweiz lediglich 2-3 Prozent der Start-up-Gründer weiblich sind. „Diese Zahl nehme ich mit nach Hause – ich möchte diesbezüglich etwas verändern“, sagte der Bundesrat entschlossen in seiner Rede in der Residenz des Schweizer Botschafters Jean-Daniel Ruch.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann bei seiner Rede neben dem Schweizer Botschafter Jean-Daniel Ruch (Bild: KH).

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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