„Im Negev werden Kreativität und Pioniergeist der Israelis getestet werden und dies wird eine entscheidende Prüfung bedeuten…Der Negev ist das wichtigste Gut des Zionismus für den es keinen Ersatz sonst irgendwo im Land gibt. Er macht die Hälfte des Staates Israel aus und im Moment steht er leer. Dabei können hier bis zu zwei Millionen Menschen leben.“, diese Worte des israelischen Staatsgründers David Ben Gurion, der sich Zeit seines Lebens für die Besiedlung der israelischen Wüste eingesetzt hat, gilt es weiterhin komplett zu verwirklichen. 2010 lebten gerade einmal 630.000 Menschen im Negev – Kreativität und Pioniergeist jedoch gibt es bereits in allen Facetten.

Ein kulturelles Highlight stellt das Tanzzentrum „Adama Dance Art Healing Center“ in Mitzpe Ramon dar. In einer alten, verwaisten Industriehalle hat das Tänzerpaar Liat Dror und Nir Ben Gal nicht nur einen Ort für modernes Tanztheater sondern auch für Wokshops, Kurse und Tourismus geschaffen. Neben gemütlichen Lehm-Bungalows können Besucher in Adama vor allem Entspannung durch Tanz finden.
„Unsere Arbeitsmethoden integrieren unterstützende, heilende Bewegungen zusammen mit der Genauigkeit und den körperlichen Fähigkeiten von professionellem Tanz.“, erklärt Dror gegenüber dem Onlinemedium Israel21c.
Das Tanzzentrum ist nur eines unter mehreren kulturellen Angeboten, die es mittlerweile in der Negev-Wüste gibt. Am zweiten Mai-Wochenende wird ausserdem das grösste bisherige Musikfestival Israels, das „Plug Fest“ in der Nähe der Wüstenstadt Arad stattfinden.

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