Israels erster Premierminister David Ben Gurion war bekannterweise nicht nur ein grosser Fan der Wüste, sowie Verfechter der Ansicht, dass gerade die Wüste im Land besiedelt werden müsse, er lebte auch selbst einen grossen Teil seines Lebens in dem kleinen Wüstenkibbuz Sde Boker. Eine neue Promenade soll Besucher nun auf den Spuren Ben Gurions durch seine liebste Landschaft führen.
Die Route des 3,5 Kilometer langen Weges führt vom Grab Ben-Gurions und seiner Frau Pola im Kibbuz nach Osten und bietet weite Ausblicke auf die Wüste und den Fluss Zin (Nahal Tzin), ein intermittierender Fluss, dessen Verlauf sich über etwa 120 Kilometer vom Ramon-Krater zur Sodom-Ebene und zum südlichen Ende des Toten Meeres erstreckt.
Die Promenade wird mit Beobachtungspunkten und schattigen Sitzgelegenheiten entlang des Weges ausgestattet, das soll Besucher ermutigen, auf dem Weg zu bleiben und nicht Natur und Tierwelt im umliegenden Naturschutzgebiet zu stören. Wie die Israel Land Authority (ILA) Ende letzten Monats mitteilte, wurde der erste Abschnitt der Promenade – fast die Hälfte – kürzlich bereits fertiggestellt.
