Vor der Küste Tel Avivs wurde eine hohe Konzentration an kleinen Haien und Hai-Eiern gefunden. Forscher hatten die Tiere im Rahmen einer Studie zum „Leben unter Wasser“, die sich der Rettung des Meeres und seiner Biodiversität verschrieben hat, entdeckt.
Die Langzeitstudie, die von der Universität Haifa gemeinsam mit der Ben Gurion Universität des Negevs und dem Forschungszentrum für Meeresbiologie in Eilat durchgeführt wird, untersucht, inwiefern das sich verändernde Klima das Leben im Meer bedroht. Besonders das östliche Mittelmeer sei sensibel für Klimaveränderungen und wird daher als eine Art „Frühwarnsystem“ gesehen. Die Vorgänge zu verstehen, wird auch in anderen Regionen beim Schutz des Meeres helfen.
Bei den gefundenen Haien und ihrem Nachwuchs handelt es sich um Tiefwasser-Haie. Israel hat seit einigen Jahren Hai-Kolonien vor seiner Küste, vor allem in der Nähe der Kraftwerke in Hadera, wo das Wasser wärmer ist. Aber der aktuelle Fund impliziert einen sehr viel grösseren Haibestand, als bisher angenommen. Eventuell handele es sich dabei, so die Forscher, sogar um den grössten Paarungsort in der ganzen Region.

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