MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

1,5 Millionen Israelis besuchen Naturschutzgebiete

in Israel Zwischenzeilen/Tourismus & Natur

Mit dem Covid-19-Virus kamen auch neue Regeln für die Besuche von Israels Parks und Naturschutzgebieten: Erstmalig mussten sich Besucher anmelden um sich einen Platz in der Natur zu sichern. Was dann passierte, schockte die Mitarbeiter der verantwortlichen Behörde, obwohl Israelis für ihre Spontanität und Planungsfaulheit bekannt sind, gewöhnten sich die Menschen überraschend schnell an die neue Regelung. Und neben Einhaltung der Hygienemaßnahmen, genossen die Besucher einen anderen riesigen Vorteil: Sie konnten die Naturschutzgebiete besuchen, ohne die übliche Überfüllung, die einem sonst vor allem während der Sommermonate jeden Besuch in der Natur verübeln kann. Denn durch die Anmeldungen konnten die Parkwächter vor Ort die Besucher über den ganzen Tag verteilen.

Dass die Naturparks in diesem Sommer nicht überfüllt waren, heißt also nicht, dass Israelis keine Naturausflüge mehr machten – sie organisierten sie nur besser. Während die Naturparks im letzten Sommer etwa 1,4 Millionen Besucher sahen (etwa ein Drittel davon Touristen), waren es in diesem Jahr stolze 1,5 Millionen – ohne Touristen. Kein Wunder, waren doch die meisten Israelis aufgrund der Corona-Krise gezwungen, ihre Sommerferien im eigenen Land zu verbringen.

Israels Naturschutzgebiete sind so vielfältig wie das Land und reichen von Strandabschnitten bis hin zu Wasserfällen in der Negevwüste.

Israels Nationalparks

Redakteurin Katharina Höftmann Ciobotaru arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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