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Mehr israelische Strände sind jetzt behindertengerecht

in Israel Zwischenzeilen/Medizin & Wissenschaft

Alle 13 Tel Aviver Strände sind nun behindertengerecht. Das bedeutet, dass es gepflasterte Wege bis zum Meer gibt, behindertengerechte Parkplätze, Duschen und Toiletten. Darüber hinaus stehen sogenannte Amphibienrollstühle zur Verfügung und sehbehinderte Menschen können sich über eine App orientieren.

In den vergangenen Jahren wurden immer mehr israelische Strände für die Bedürfnisse von behinderten Menschen eingerichtet. Auf der Webseite der Organisation „Access Israel“ kann man einsehen, welche Strände das sind: Dort wird allerdings auch deutlich, dass es diesbezüglich noch großen Nachholbedarf gibt. In Eilat, Haifa und am Toten Meer sind beispielsweise nur ein bzw. zwei (Totes Meer) Strände voll und ganz behindertengerecht.

„Access Israel“ hat für tausende Israelis das Land behindertengerechter gemacht, auch in dem sie Bewusstsein für die Situation geschaffen hat: „Wir sind die einzige israelische Organisation, die sich auf Barrierefreiheit und Inklusion konzentriert – nicht nur für Menschen in Rollstühlen, nicht nur für Seh- oder Hörbehinderte, sondern für alle Arten von Behinderungen in allen Bereichen des Lebens“, erklärt Yuval Wagner, Gründer der Organisation, der selbst seit einem Militärunfall im Rollstuhl sitzt.

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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