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Instagram Serie „Eva.Stories“ bekommt Webby-Award

in Israel Zwischenzeilen/Leben, Kultur & Sport

Die Instagram-Serie „Eva.Stories“, eine Serie von Fotos und Videos basierend auf den Tagebüchern der 13-Jährigen ungarischen Jüdin Eva Heyman, die 1944 im KZ Auschwitz ermordet wurde, hat nun den renommierten Webby-Award bekommen. Das Projekt, initiiert von Tech-Miliardär Mati Kochavi und seiner Tochter Maya, erzählt die Geschichte des Mädchens so, als wenn die echte Eva damals ein Smartphone und Instagram gehabt hätte, aufbereitet in einer aufwendigen Hollywood-ähnlichen Film- und Fotoproduktion. Das Ergebnis hat damals Millionen Zuschauer und Abonnenten berührt. Es war eine einmalige Aktion, das Grauen des Holocaust für ein junges Publikum zeitgenössisch aufzubereiten.

Kein Wunder also, dass dieses einmalige Projekt nun mit den „Oscars des Internets“ in den Kategorien „Beste Nutzung von Stories“ und „Beste Kampagne auf sozialen Medien“ von der International Academy of the Digital Arts and Sciences ausgezeichnet wurde.
„Die Israelis haben die Story von Eva erst zu dem gemacht, was sie ist, sie haben sie angenommen, geliebt und verfolgt“, erklärten Mati und Maya Kochavi dankbar, „Ihnen folgten Millionen Zuschauer von der ganzen Welt.“

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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