MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Die Tierwelt in Zeiten von Corona

in Israel Zwischenzeilen/Tourismus & Natur

Der Ausbruch des COVID-19-Virus und die darauffolgende Ausgangssperre für Israel hat auch ein paar sehr wenige positive Folgen: Zum ersten hat die Umweltverschmutzung in den Städten des Landes sichtbar nachgelassen, die Sicht auf Jaffa zum Beispiel ist nach einigen Wochen ohne den sonst üblichen Smok in der Stadt, so klar wie nie zuvor.

Darüber hinaus blüht die Natur und Tierwelt geradezu auf: In Eilat konnten vor kurzem Steinböcke an der sonst immer überaus belebten Strandpromenade beim Spaziergang beobachtet werden, den Tel Aviver Hayarkon Park regieren momentan die Schakale. In Beersheva wurden Streifenhyänen und in Haifa ein ganzes Rudel Wildschweine in Wohnvierteln beobachtet. Und überall im Land hört man die Vögel so laut singen, wie nie zuvor. Auch am Strand von Tel Aviv, an dem die Menschen an heissen Tagen sonst wie Sardinen liegen, haben es sich verschiedene Vogelarten gemütlich gemacht, die man normalerweise hier nicht sieht.

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Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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