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Israelische App expandiert in 100 Länder

in Israel Zwischenzeilen/Wirtschaft & Innovation

Die beliebte israelische App „Moovit“, mit deren Hilfe man die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln planen kann, expandiert weiter: in rund 100 Ländern können Menschen den Service bereits nutzen.

Die App, die 2011 auf den Mark kam, plant Wege in urbanen Gegenden und nutzt dabei alle Transportmöglichkeiten. Nach Angaben des Unternehmens nutzen gegenwärtig 720 Millionen Menschen in mehr als 3.100 Städten auf sechs Kontinenten Moovit. Für die Berechnung der Fahrtwege nutzt die App bis zu sechs Milliarden anonyme Datenpunkte und stellt damit das weltweit grösste Depot für urbane Mobilitätsdaten dar.

Zusätzlich zu der Kernfunktion der App bietet das Unternehmen Analysen für Städte, Transitbehörden und andere Unternehmen wie Uber und Microsoft, die es ermöglichen, die Planung für Anwohner und Angestellte zu optimieren. „Die Mobilität in Städten ist extrem zentral für Jobs, Gesundheit und Bildung. Deswegen sind wir stolz, unseren Service in nur wenigen Jahren für Millionen Nutzer in 100 Ländern verfügbar gemacht zu haben und ihnen dabei zu helfen, sicher und zuverlässig von A nach B zu kommen“, erklärt Moovit-Gründer und CEO Nir Erez.

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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