MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Das Volk des Buches liest und schreibt noch

in Israel Zwischenzeilen/Leben, Kultur & Sport

Im Rahmen der israelischen Buchwoche hat das Statistikamt Zahlen veröffentlicht, die bestätigen, dass das „Volk des Buches“, wie Israelis auch gerne genannt werden, seinem Namen durchaus gerecht wird: 8.571 neue Bücher sind 2018 in Israel veröffentlicht worden, das ist ein Anstieg von 35 Prozent in den letzten zehn Jahren. Immerhin 840 Bücher davon waren israelische Prosa und Lyrik. Mehr als 400 Biografien kamen im vergangenen Jahr auf den Markt, das sind 20 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, viele davon über Frauen. Die meisten Bücher erschienen in der hebräischen Originalausgabe (85,6 Prozent), die meisten Übersetzungen kamen aus dem Englischen, Deutschen und Französischen.

In diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus der Buchwoche darauf, Kinder mit Behinderungen an Bücher heranzuführen: Seit 2000 sind 78 Bücher erschienen, die sich auf Kinder mit körperlichen oder geistigen Behinderungen konzentrieren. Seit 2010 erschienen 52 Bücher, in denen die Hauptfigur ein Kind mit besonderen Bedürfnissen ist.

Verkaufsangebote zur israelischen Buchwoche (Bild: KHC).

Weitere Informationen:
Buchwoche in Israel (eng), Times of Israel

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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