MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Technologien, die Leben retten und es einfacher machen

in Israel Zwischenzeilen/Wirtschaft & Innovation

Israel wird nicht umsonst die „Start-up-Nation“ genannt: Hier werden Technologien in allen möglichen Bereichen praktisch im Stundentakt entwickelt. Darunter sind aber nicht nur Apps und Software, sondern auch praktische Geräte, die das Leben leichter machen oder sogar retten.

Letzteres soll ein Produkt namens „Coral Manta“ sein, ein hexagonal-förmiges Gerät (ähnlich dem Manta-Rochen, nach dem es benannt wurde), das in Schwimmbecken deponiert werden kann, um dort potentiell ertrinkende Menschen aufzuspüren. Betrieben über Solarpanel erkennt das Gerät mithilfe einer eingebauten Unterwasserkamera Bewegungen, die auf ein Ertrinken hinweisen könnten. Es wurde sowohl bei Erwachsenen als auch Kindern, in verschiedenen Schwimmbecken bereits erfolgreich ausprobiert und soll auf dem Markt etwa 2.000 US-Dollar kosten.

Um Leben oder Tod geht es beim Läusebefall nicht, aber jeder, der schon einmal seine Kindern mit dem Läusekamm und wöchentlichen Ein-shampoonieren quälen musste, wird diese israelische Erfindung zu schätzen wissen: Ein High-Tech-Ultrasound-Läusekamm soll nämlich die kleinen Parasiten im Haar nicht nur aufspüren sondern gleich gemeinsam mit ihren Eiern abtöten. Das alles in einer einmaligen Behandlung, die lediglich zehn Minuten dauert. Das Ganze für einen geplanten Kaufpreis von etwa 100 bis 120 US-Dollar.

Wie das Coral Manta Gerät funktioniert:

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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