Als der damals achtjährige Itamar Berna aus dem Kibbuz Malkiya vor zwei Jahren an der israelisch-libanesischen Grenze wandern ging, nahm er einen interessant aussehenden Stein mit. Als Itamars Mutter vor rund einem Monat Itamars Zimmer aufräumte, fiel ihr genau dieser Stein in die Hände: Sie zeigte ihn einer Archäologin, die das Stück wiederum zur Identifizierung an die Israelische Behörde für Altertümer (IAA) weitergab: Nun stellte sich nach einer ausführlichen Analyse heraus, dass es sich bei dem Stein um eine äusserst seltene, etwa 11.500 Jahre alte Figur handelt. Es ist erst die dritte Figur dieser Art, die in Israel gefunden wurde.
„Die Figur zeigt eine schwangere Frau und wurde durch Reiben an Steine eines Flussbetts gefertigt“, erklärt Dr. Yanir Milavsky, Leiter der prähistorischen Abteilung in der IAA. Die Figur, so die Erklärung des Experten, symbolisiere entweder die menschliche Fruchtbarkeit oder eine mütterliche Göttin und wurde höchstwahrscheinlich als Amulett genutzt.

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Junge findet kleinen archäologischen Schatz beim Wandern (eng), JPost