MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Immer weniger Menschen sterben an Herzkrankheiten

in Israel Zwischenzeilen/Leben, Kultur & Sport

Um ganze 50 Prozent ist die Sterblichkeitsrate bei Herzerkrankungen in den letzten 15 Jahren in Israel gesunken. Damit ist der Jüdische Staat unter den westlichen Ländern führend in der Erkennung, Behandlung und Prävention von Herzkrankheiten.

Eine Studie der Organisation Israel Heart Society konnte umfassende Daten zwischen in dem Zeitraum von 2000 bis 2016 in 23 Krankenhäusern erheben. 250.000 Elektrokardiogramme, 45.000 Herzkatheterisierungen, 5.000 Herztransplantationen und 4.000 Operationen am offenen Herzen stellen nur einen Teil der Arbeit von 850 Kardiologen im Land dar. Jährlich gibt es etwa 25.000 Herzinfarkte in Israel. Trotz dieser hohen Zahl ist Israel eines der wenigen westlichen Länder, die es geschafft haben, die Sterblichkeitsrate zu senken. Das liegt vor allem an der fortschrittlichen Versorgung von Herzerkrankungen.

Vor allem die Früherkennung der Symptome und eine schnelle Einweisung ins Krankenhaus sind entscheidend für den Ausgang eines Herzinfarktes. Etwa die Hälfte der Menschen mit Herzinfarkten schaffen es nicht rechtzeitig ins Krankenhaus, da die Infarkte oftmals zu Hause auftreten und innerhalb weniger Minuten zum Tod führen können.

Schnelle Hilfe ist entscheidend beim Herzinfarkt (Bild: Pixabay).

Weitere Informationen:

Weniger Herztote in Israel (eng), Ynet, 24.09.17

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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