Die Servicekultur steckt in in vielen Branchen in Israel noch in den Kinderschuhen – nur langsam setzt sich in Banken, der Verwaltung und bei anderen Dienstleistern durch, dass Kunden besser mit einem Lächeln empfangen werden, als mit rollenden Augen.
Wenn es nach dem Wirtschaftsministerium geht, soll sich der Service nun auch in Hotels wesentlich verbessern. Gemeinsam mit der Hilton-Kette hat man eine Million Schekel in die Hand (ca. 225.000 Euro, 240.000 CHF) genommen, um ein Ausbildungsprogramm für rund 50 Schüler zu entwickeln, welches im Februar starten soll. Ähnlich der Berufsausbildung sollen Lehrlinge in dem Programm theoretische Wissensvermittlung mit praktischem Training in Hilton-Hotels kombiniert werden.
Anna Gluck, Direktorin für Entwicklung von Berufsausbildungsprogrammen im Wirtschaftsministerium zeigt sich begeistert von dem Experiment: „Arbeitssuchende und Soldaten, die ihren Pflichtdienst beendet haben, für Jobs zu trainieren, die dringend auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden, hilft nicht nur den Mitarbeitern – sondern auch den Hotel-Ketten, die die Nachwirkungen der letzten militärischen Operation und damit ausgelösten Tourismus-Krise immer noch spüren.“

Weitere Informationen:
Wirtschaftsministerium plant Ausbildung mit Hotel-Kette (englisch), JPost, 12.02.15