MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Touristen aus Asien und Afrika erobern Israel

in Israel Zwischenzeilen

Angola, Kongo, China, Äthiopien, Ghana, Indien, Indonesien, Elfenbeinküste, Malaysia und Mozambique: das sind die Herkunftsländer der grossen Hoffnungen für den israelischen Tourismus. Nach der letzten kriegerischen Auseinandersetzung 2014, kämpft das Land immer noch mit zurückgehenden Besucherzahlen. Zum Glück hat sich aber ein neuer Fan-Stamm etabliert, besonders die Zahlen der Touristen aus Indien und China hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Manche locken die religiösen Stätten, andere die High-Tech-Fähigkeiten des kleinen Nahost-Staates, wieder andere wollen den Ort kennenlernen, den sie nur aus den Nachrichten kennen.

Schabbat Schalom Chinesisch hebräisch
„Schabbat Schalom“ – der Gruss zum Wochenende auf Hebräisch und Chinesisch.

„Seit Juli 2014 befindet sich die Tourismusindustrie in einer Krise“, berichtet Oded Grofman, Stellvertretender Direktor des Bundes israelischer Reiseveranstalter, „Aber überraschenderweise blieben afrikanische Länder sowie China und Indien unberührt davon. 2014 kamen sogar 30 Prozent mehr Chinesen nach Israel als im vorherigen Jahr.“

Chinesische Israel-Fans nehmen an dem jährlichen „Jerusalem-March“ teil (Bild: Wikipedia).
Chinesische Israel-Fans nehmen an dem jährlichen „Jerusalem-March“ teil (Bild: Wikipedia).

Weitere Informationen:

Touristen aus Afrika und Asien entdecken Israel (englisch), Haaretz, 05.03.15

 

 

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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