Die Hebräische Universität arbeitet gemeinsam mit dem Jerusalemer Hadassah Krankenhaus an einem Medikament, dass risikoreiche Schwangerschaften sicherer machen soll.
Dafür erforschen sie das „antrainierte Gedächtnis“ sogenannter „natural killer“-Zellen, die normalerweise Viren und Tumore bekämpfen. Wie die Forscher herausfanden, sind die Zellen, die Krankheiten beim Fötus verhindert in der zweiten Schwangerschaft aktiver.
Das sei darauf zurückzuführen, dass die Zellen sich an die erste Schwangerschaft „erinnern“ und bei der zweiten besser trainiert sind. Die erste Schwangerschaft sei somit eigentlich eine „Vorbereitung“ auf die zweite.In dieser kämen weniger Komplikationen wie erhöhter Blutdruck vor, die Fötusse entwickeln sich besser und die Kinder würden grösser und gesünder geboren. Von diesem Phänomen sollen nun Frauen mit Risikoschwangerschaften, aufgrund von künstlicher Befruchtung oder dem Alter der Mutter, profitieren.

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