Israelische Sportler konnten bei zwei bedeutenden Sportwettbewerben Goldmedaillen erkämpfen. Die israelische Windsurferin Sharon Kantor gewann am Samstag eine Goldmedaille bei den iQFoil-Weltmeisterschaften und löste damit ihr Ticket für die Olympischen Spiele in Paris im Sommer.
Die 24-jährige Israelin Katy Spychakov zeigte ebenfalls eine starke Leistung und wurde hinter Kantor und der Britin Emma Wilson Dritte des Wettbewerbs auf Lanzarote.
In Katar sorgte währenddessen der israelische Fechter Yuval Freilich für eine seltene Szene, als er am Mittwoch beim Grand Prix in Doha Gold gewann: Die israelische Nationalhymne wurde während des Krieges in Katar gespielt, einem Land, das keine Beziehungen zu Israel unterhält und für seine Unterstützung der Hamas bekannt ist.
Der 29-jährige israelische Fechter trug ein Hemd mit der Aufschrift „Am Yisrael chai“ (das Volk Israel lebt) in hebräischer Schrift auf der israelischen Flagge, als er einen der weltbesten Fechter, den Weltmeister Yannick Borel aus Frankreich, mit einer Wertung von 9:15 besiegte und damit seinem Ziel, bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris anzutreten, einen Schritt näher kam.
Freilich gewann bereits 2019 als erster israelischer Fechter die Europameisterschaft in Deutschland. Der 29-jährige ist Sohn australischer Einwanderer und fechtet seit seinem fünften Lebensjahr.
