MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Israel hebt Maskenpflicht für draussen auf

in Israel Zwischenzeilen/Leben, Kultur & Sport

Die Zahl der Coronafälle sinkt in Israel seit der erfolgreichen Impfkampagne und seitdem fast 5 Millionen Bürger durchgeimpft sind stetig – aktuell gibt es lediglich etwa 100 neue Fälle pro Tag. Nun hat die Regierung auch endlich die Maskenpflicht für draussen aufgehoben. Lediglich innerhalb von Gebäuden muss weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Im Rahmen von grösseren Menschenansammlungen empfiehlt das Gesundheitsministerium auch draussen weiterhin das Maskentragen.

Gleichzeitig kehren in dieser Woche endlich alle israelischen Schüler in die Schulen zurück. Auch die Auflage, in kleineren Klassenverbänden zu lernen, wurde aufgehoben. Schüler müssen innerhalb der Klassenräume weiterhin Masken tragen und dürfen diese nur zum Essen und im Sportunterricht abnehmen. Da aber immer noch rund 20 Prozent der Lehrer im Land nicht geimpft seien und die Impfung für Kinder unter 16 Jahren noch nicht freigegeben wurde, nähme das Gesundheitsministerium nach eigenen Angaben hier aber durchaus „Risiken in Kauf“. Es wird erwartet, dass die Impfmassnahmen für 12- bis 15-Jährige im kommenden Monat beginnen.

Das Leben in Tel Aviv normalisiert sich nach einem Jahr Coronakrise, die Maskenpflicht für draussen wurde aufgehoben (Bild: KHC).

Weitere Informationen:

Weitere Schritte zur Normalität nach Corona-Krise (eng), Haaretz

Redakteurin Katharina Höftmann Ciobotaru arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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