MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Israelisches Start-up pachtet 6000 Hektar Land im Amazonas

in Israel Zwischenzeilen/Tourismus & Natur

Es ist die israelische Art, einen Beitrag zur Rettung des Amazonas-Gebiets zu leisten, in dem man einfach ein Stück kauft. Als Isaac Thomas, CEO des Start-ups „Vegan Nation“ von einer Familie hörte, die Land im Amazonas-Gebiet verpachtete, schlug er sofort zu: Immerhin 6000 Hektar Land stehen nun für die nächsten zehn Jahre unter dem Schutz des Unternehmens.

„Der Amazonas Regenwald mag in Brasilien liegen, aber seine Zerstörung berührt uns alle, weil der Klimawandel ein direktes Ergebnis der Handlungen von Menschen ist, liegt es auch in unserer Hand, ihn zu bekämpfen“, erklärt Thomas. Sein Unternehmen Vegan Nation bietet eine digitale Plattform, die es Veganern möglich macht, ihr Leben mit einer eigenen digitalen Währung zu finanzieren. Das gepachtete Land im Amazonas, dessen Grösse in etwa 5500 Fussballfeldern entspricht, soll vor Ort von Umweltgruppen verwaltet werden.

Der Regenwald im Amazonas-Gebiet: Ein israelisches Start-up hat dort nun Land gepachtet (Bild: Pixabay).

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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