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Es war einmal in Beersheva…

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Das Kunstmuseum des Negevs eröffnet jetzt eine neue Ausstellung mit Fotografien, Filmen, Postern und Dokumenten aus den 50er und 60er Jahren – im Fokus steht die Wüstenstadt Beersheva. Viele der Bilder zeigen die „Haupstadt des Negevs“ bevor sie eine Grossstadt wurde, in den ersten Jahrzehnten nach der Gründung.

Die Ausstellung unter dem Titel „Once upon a time in Beersheva“ läuft noch bis Ende August und ist eine Initiative des Central Zionist Archives, um sein 100-Jähriges Bestehen zu feiern und wird in Kooperation mit der Steven Spielberg Jewish Film Archive durchgeführt, welches in diesem Jahr sein 50. Jubiläum feiert.

Ein Neueinwanderer stapft durch die Dünen der Stadt Beersheva (Bild: Zoltan Kluger/ Negev Kunstmuseum)

„Archive sind Schatzkisten, die historische und kulturelle Schätze für Forscher und Experten zugänglich machen. Dank der Entscheidung des Central Zionist Archive, eine Serie von Museumsausstellungen auf den Weg zu bringen, um diese zahlreichen Informationen einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stellen“, schreibt das Museum auf seiner Webseite. Man wolle sich vor allem auf die frühen Jahre Beershevas konzentrieren, um so seine Bewohner an Orte, Institutionen und Ereignisse zu erinnern, die mit den Jahren bereits vergessen wurden.

Besuch des Präsidenten Yitzhak Ben-Zvi 1953 (Bild: Negev Kunstmuseum)

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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