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Israel feiert Pessach und Ostern

in Israel Zwischenzeilen

Während die meisten jüdischen Israelis die Pessach-Feiertage nutzen, um Ausflüge und Kurzreisen zu machen, feiern viele Christen, insbesondere Touristen, das Osterfest in Jerusalem. Dort trugen am Karfreitag tausende Pilger grosse Holzkreuze entlang der 14 Stationen der Via Dolorosa, die an den Leidensweg Jesus‘ erinnern. Die Pilgertour endete an der Grabeskirche, die dementsprechend überfüllt war. Am Samstag wurde an dieser Stelle auch das grosse Osterfeuer durch den griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Theophilos III, entfacht.

Jüdische Israelis hingegen begehen an Pessach oftmals ihren ganz eigenen Leidensweg: Immerhin scheint in der Woche, in der aufgrund der Schulferien viele Eltern nicht arbeiten, das ganze Land ein einziger Stau zu sein. Besonders Richtung Norden, zum See Genezareth, und im Zentrum des Landes müssen viele Ausflügler lange Wartezeiten auf den Strassen in Kauf nehmen. Allein in den Parks des Landes erwarteten die Behörden um die zwei Millionen Besucher. Neben kostenlosen, geführten Touren des Jüdische Nationalfonds (KKL-JNF) kommen viele Israelis mit ihren Familien, um zu grillen.

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Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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