MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Unternehmen entwickelt Software für intelligentere, sichere Fahrstühle

in Israel Zwischenzeilen

Musik, Gegensprechanlage, Hilfestellung für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung, Notlicht und ein kabelloses Kommunikationssystem – das alles bietet die intelligente Software „iCEP“, mit der das israelische Unternehmen „Escalade“ die Fahrstuhl-Industrie revolutionieren will. Geplant sind ausserdem biometrische Sensoren, Stimm- und Gesichtserkennung, Rauchmelder und die Integration von Videobewerbung je nach Tageszeit und Passagier.

„Das wichtigste aber“, so Guy Gotlieb, verantwortlich für Marketing und Geschäftsentwicklung, „was unserer Produkt neben der vereinfachten Benutzung bietet, sind die Machine-to-Machine Fähigkeiten.“ M2M, der automatisierte Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten oder Fahrzeugen bzw. mit einer zentralen Leitstelle, wird als die nächste wichtige Welle in der industriellen Technologie-Entwicklung gesehen.

Rund 20 israelische Gebäude verfügen bereits über das Escalade System, die meisten von ihnen befinden sich in der Gegend in und um Tel Aviv. Das besondere an dem System ist, dass es nach Installierung durch Updates erweitert werden kann. Eine wesentliche Neuerung, da Fahrstuhlanzeigen bisher, wenn einmal eingebaut, nicht weiter modifiziert werden können. Aktuell sei das Unternehmen im Gespräch mit einem wichtigen globalen Kooperationspartner und testet die Software in einem Pilotprojekt in den USA.

Die iCEP Technologie soll das Fahrstuhlfahren revolutionieren. (Bild: Unternehmen)
Die iCEP Technologie soll das Fahrstuhlfahren revolutionieren. (Bild: Unternehmen)

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Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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