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Jerusalemer Waldorf Astoria wird zur Riesen-Suka

in Israel Zwischenzeilen

Jerusalemer, die das Laubhüttenfest (Sukot) ein bisschen anders erleben möchten, haben zum ersten Mal die Gelegenheit im Waldorf Astoria unter der umgewandelten Dach-Suka zu speisen. Das Glasdach verbindet eigentlich den historisch gebauten Teil des Gebäudes mit der modernen Hälfte, in der die Zimmer untergebracht sind. Normalerweise ist die Lobby wie eine typische Jerusalemer Straße aufgebaut, mit Springbrunnen, rechts einem Restaurant mit Milchprodukten und links einem Lokal mit Fleisch-Speisen. Während des Laubhüttenfests wird das Hotel zur Riesen-Suka.

Der glamouröse Bau wurde im April nach fast acht Jahren Bau- und Renovierungszeit fertiggestellt und bietet 300 Arbeitsplätze. Die Location ist geschichtsträchtig: von 1929 bis 1935 residierte dort das Palace Hotel.

Die Inneneinrichtung ist beeindruckend: der israelische Architekt Yehuda Feigin und der türkische Innenarchitekt Sinan Kafadar haben viel Liebe für’s Detail gezeigt. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Jerusalemer Waldorf Uhr, die eine Replika der original Waldorf Uhr von 1893 ist, die auf der Weltmesse in Chicago präsentiert wurde – in Jerusalem zeigt sie die Zeit mit hebräischen, arabischen, römischen und europäischen Ziffern an.

Die Glasdecke wird zur Riesen-Suka während des Laubhüttenfests (Foto: Waldorf Astoria)
Die Glasdecke wird zur Riesen-Suka während des Laubhüttenfests (Foto: Waldorf Astoria)

Weitere Informationen:

Waldorf Astoria Jerusalem

 

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