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Sarona Tel Aviv: Neuartige Shopping-Oase in historischer Anlage

in Israel Zwischenzeilen

In der historischen Templer-Anlage Sarona im Zentrum Tel Avivs wird ein Einkaufspark neuer Art entwickelt. Die deutschen Templer (nicht zu verwechseln mit dem Templerorden des Mittelalters) siedelten ab 1870 im Heiligen Land – Jahrzehnte vor der Gründung Tel Avivs. Die schwäbischen Lutheraner kultivierten Land, sie bauten Strassen, Steinhäuser mit Ziegeldach, Olivenpressen und Weinkeller. Dieser Infrastruktur wird nun neues Leben eingehaucht.

Sarona aus der Luft

Das gesamte Areal wurde um das Jahr 2000 zur Entwicklung frei, nachdem es zuvor gute fünfzig Jahre lang Teil des grossen, abgeschlossenen Regierungsbezirks Kirya war, der unter anderem das geheimnisumwobene Hauptquartier von Armee und Mossad beheimatet. Zu zwei Seiten des historischen Quartiers wurden bereits Hochhäuser mit Büro- und Wohnraum gebaut. Zu deren Füssen sind noch rund dreissig der alten Templer-Häuser erhalten. Sie werden nun von einem Investoren-Konsortium in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Tel Aviv in sorgfältiger Restaurierungsarbeit erneuert und dann an Restaurants, Boutiquen, Shops und Galerien vermietet. Platz gibt es auch für neue Ideen. Beispielsweise wird das Projekt Pinup TLV mit einem Shop präsent sein. Die Fotografen wollen in guter Pin-Up-Tradition dem israelischen Patriotismus Sex-Appeal einhauchen. Vier der Häuser werden ausserdem von der Stadt als Museum und für Schulungszwecke genutzt. Die Eröffnung der Shopping-Oase ist für den Jahresbeginn 2013 geplant.

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