MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Teil der Gurlitt-Sammlung kommt nach Israel

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Während der Konsultationen zwischen deutscher und israelischer Regierung in der vergangenen Woche wurde auch eine Entscheidung getroffen, die in der israelischen Kunstwelt für Furore sorgt: Ein Teil der berühmt-berüchtigten Gurlitt-Sammlung, in der sich 590 Werke befinden, die als mögliches NS-Raubgut gelten, kommt nach Israel.

Die Sammlung umfasst u.a. Malereien, Skulpturen, Zeichnungen und Skizzen von berühmten europäischen Künstlern wie Cezanne, Claude Monet und Marc Chagall. Die Ausstellung wird voraussichtlich im kommenden Sommer im Israel-Museum in Jerusalem gezeigt.

Foto © Bildkraftwerk/Bernd Lammel / DEU / Berlin / Bestandsaufnahme Gurlitt im Berliner Gropius Bau – Ausstellung der Bundeskunsthalle

Die deutsche Kulturministerin Prof. Monika Grütters hofft, dass die Ausstellung der Werke im Israel-Museum dabei helfe, ehemalige jüdische Besitzer der Kunstwerke zu identifizieren. Bisher konnten lediglich zehn Werke aus der Sammlung ihren ehemaligen jüdischen Besitzern zugeordnet und den Familien zurückgegeben werden.

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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