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Mobileye verkauft Technologie für 8 Millionen Autos

in Israel Zwischenzeilen/Wirtschaft & Innovation

Das israelische Unternehmen Mobileye hat seine Technologie für selbstfahrende Autos an einen bisher unbenannten europäischen Autohersteller verkauft: 8 Millionen Autos sollen mit dem Fahrassistenzprogramm ausgestattet werden. Damit handelt es sich wohl um den bisher grössten Auftrag für das ehemalige Start-up, das im vergangenen Jahr für ebenfalls rekordverdächtige 15,3 Milliarden US-Dollar von Intel aufgekauft wurde.

Das Unternehmen Mobileye, das seinen Hauptsitz in Jerusalem hat, entwickelt Chips für Kameras und andere Fahrassistenz-Hilfen. Im Januar hatten Intel und Mobileye ihr erstes selbstfahrendes Auto vorgestellt, das mit 12 Kameras und Sensoren ausgestattet ist. Neben dieser Option können die Technologien vor allem auch zur Unfallprävention genutzt werden.

Prof. Amnon Shashua, Mitgründer und CEO von Mobileye, gab bekannt, dass das Unternehmen in den vergangenen Monaten angefangen hat, die Autos auf den Schnellstrassen um Jerusalem herum zu testen. Nach eigenen Angaben befinden sich 27 Millionen Fahrzeuge mit Assistenzsystemen auf den Strassen – davon setzen 70 Prozent auf die Technologie von Mobileye.

Wie funktioniert die Mobileye-Technologie?

Weitere Informationen:

Mobileye kooperiert mit Autohersteller (eng), Reuters

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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