MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Revolutionäres MRT-Gerät für Frühchen

in Israel Zwischenzeilen/Medizin & Wissenschaft

Bisher war es sehr schwierig frühgeborene Babies auf potentielle Hirnschäden zu untersuchen, da die Neugeborenen oft zu fragil waren, um sie zu den Abteilungen zu transportieren und akkurate Scans durchzuführen. Die Entwicklung eines für Frühchen geeigneten MRT-Geräts durch die israelische Firma Aspect Imaging kann daher als durchaus revolutionär bezeichnet werden.

Das neue Gerät ist weniger laut, gefährlich und teuer als herkömmliche Geräte. Auch die Strahlung konnte deutlich reduziert werden, so dass Krankenhausmitarbeiter und Eltern während des Scans neben dem Gerät stehen können. Die Entwicklung dauerte etwa zehn Jahre und Firmengründer Uri Rapoport startete seine Idee in der Garage. Heute arbeiten fast 90 Mitarbeiter für Rapoport und das MRT-Gerät soll bald nach China, wo jährlich 160 Millionen Babies auf die Welt kommen, exportiert werden. Als nächstes will der 62-Jährige Rapoport ein MRT für Herzkranke entwickeln.

Video von MRT-Untersuchung an einem Baby

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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