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Egal, wie die Olympiade 2016 ausgeht – Israel gewinnt trotzdem

in Israel Zwischenzeilen/Leben, Kultur & Sport

Während der Eröffnungstag für die israelischen Olympioniken etwas enttäuschend ausfiel, kann sich das Land trotzdem schon jetzt über grosse Olympia-Erfolge freuen, diese sind vor allem wirtschaftlicher Natur: So kommt eine der wichtigsten Apps für die Spiele aus Israel: Moovit soll als offizielle Olympia-App für den reibungslosen Transport zwischen den Sportstätten in Brasilien sorgen. Die App bezieht in seiner Routenplanung nicht nur öffentlichen Nahverkehr, Taxis und Ubers ein, sondern sogar Motorboote.

Darüber hinaus sind israelische Firmen unter der Leitung des Unternehmens International Security & Defense Systems für die gesamte Sicherheit um die Spiele verantwortlich. Mit dem riesigen Budget von 2,2 Milliarden USD ist die Olympiade somit auch eine Gelegenheit für insgesamt 30 israelische Sicherheitsfirmen, ihre Innovationen und ihr Können zu zeigen.

Aber auch sportlich kann sich Israel durchaus Hoffnungen machen, endlich mal wieder eine Olympia-Medaille zu gewinnen. Unter anderem liegen auf den Judo-Sportlern Sagi Muki, Yarden Gerbi und Uri Sasson sowie auf dem israelischen Team für rhythmische Sportgymnastik grosse Hoffnungen.

Wirtschaftlich lohnt sich die Olympiade für Israel in jedem Fall (Illustration: Pixabay.com).
Wirtschaftlich lohnt sich die Olympiade für Israel in jedem Fall (Illustration: Pixabay.com).

Weitere Informationen:

Die sportlichen Hoffnungen für Olympia (eng), Ynet, 04.08.16

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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