MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Israelis machen viele Pessach-Ausflüge…und hinterlassen Tonnen von Müll

in Israel Zwischenzeilen/Tourismus & Natur

Rund 1,2 Millionen Israelis haben das gute Wetter an den Pessach-Feiertagen genutzt, um Ausflüge zu machen und Parks und Naturschutzgebiete im Land zu besuchen. Unter den beliebtesten Zielen im Norden des Landes waren das Hula-Tal, der Gilboa-Wald, die Golan-Höhen und der See Genezareth. Im Zentrum zog es viele Israelis in den Ben Shemen Wald und im Süden besuchten viele den Hamalachim-Shahariya-Wald. Insgesamt stieg die Anzahl der Ausflügler an den Feiertagen um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Dabei haben die Menschen leider jedoch auch viele hundert Tonnen Müll in den Wäldern und an Stränden hinterlassen. Allein am See Genezareth blieben von den Besuchern 500 Tonnen an Abfällen liegen.

Immerhin beobachteten betroffene Kommunen und Umweltschützer ein höheres Umweltbewusstsein bei den Besuchern: Viele Familien bemühten sich, ihren Müll einzusammeln und wegzuwerfen. Ausserdem kamen Freiwillige und Jugendliche aus dem ganzen Land am Wochenende zum See Genezareth, um die Strände dort zu reinigen.

Eine Gruppe Freiwilliger sammelt Müll am See Genezareth (Bild: Rotem Donatelo Levi/Facebook).
Eine Gruppe Freiwilliger sammelt Müll am See Genezareth (Bild: Rotem Donatelo Levi/Facebook).

Weitere Informationen:

Pessach-Touristen hinterlassen Tonnen an Müll (englisch), Ynet, 30.04.16

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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