MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Israel sucht händeringend Ärzte für neues Krankenhaus

in Medizin & Wissenschaft

Die Bauarbeiten für das neue Krankenhaus in Ashdod, übrigens das erste, neue staatliche KKH das seit 1975 gebaut wird, sind bereits in vollem Gange – jetzt fehlen nur noch die Ärzte. Es ist keine Neuigkeit, dass Israel nicht über genügend Ärzte verfügt, um auch zukünftig eine optimale Gesundheitsversorgung zu sichern – die Verantwortlichen in Ashdod bemühen sich nun aktiver um potentielle, jüdische Einwanderer mit medizinischem Background.

„Wir bauen ein neues, staatliches Krankenhaus in Ashdod und wir haben nicht genug Ärzte. Unser Ziel ist es, dass mindestens 20 Prozent des Personals von Einwanderern aus Frankreich und der USA gestellt werden“, so bringen es Shuki Shemer und Professor Chaim Bitterman auf den Punkt und stellen dabei auch gleich ein paar israelische Besonderheiten heraus: „Dieses Krankenhaus wird sehr modern und vollständig von Raketen sowie biologischen und chemischen Waffen geschützt sein.“

Neben der komplexen Sicherheitssituation erschwert jedoch vor allem die schlechte Bezahlung von Ärzten in Israel die Argumentation für einen Wechsel ins Land.

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Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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