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Israel feiert das Neujahrsfest der Bäume

in Israel Zwischenzeilen

Jedes Jahr zum Feiertag Tu BiShevat pflanzen Israelis fleissig Bäume und essen traditionell Früchte, vor allem solche, die sie bis dahin noch nicht in dem Jahr verzehrt haben. Für viele markiert der kleine jüdische Feiertag das Ende der Regenzeit und damit den Beginn der idealen Pflanzperiode. In diesem Jahr mussten jedoch vor allem in Jerusalem die Bepflanzungen wegen Schneefalls abgesagt werden. Nichtsdestotrotz ist es ein Tag, an dem man auch die landwirtschaftlichen Errungenschaften feiert und sich mit dem Umweltschutz Israels auseinander setzen kann.

Während Israels Landwirtschaft herausragende Technologien bietet, steht der Umweltschutz weiterhin vor vielen Herausforderungen. So muss der öffentliche Nahverkehr dringend weiterentwickelt und modernisiert werden. Und auch das Thema der steigenden Treibhausgasemissionen, aufgrund der immer grösser werdenden Bevölkerung, muss angegangen werden.

Tu biShevat bietet aber auch eine gute Gelegenheit, um sich ikonische Bäume anzuschauen, die von der Geschichte Israels zeugen: So zum Beispiel die Morgenländische Platane, von denen viele in Tel Aviver zu finden sind. Die Platane wird schon in der Bibel als „prächtiger Ölbaum“ erwähnt. Die Bäume können 20 bis 30 Meter hoch werden und einen Umfang von mehr als drei Metern haben.

Ein biblischer Baum mitten in Tel Aviv (Bild: Katharin Höftmann)
Ein biblischer Baum mitten in Tel Aviv (Bild: Katharin Höftmann)

Weitere Informationen:

Israel feiert Tu BiShevat (englisch), JPost, 24.01.16

Ikonische Bäume in Israel (englisch), Times of Israel, 23.01.16

Infos über Morgenländische Platanen beim JNF

 

 

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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