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Forscher entwickeln hautähnliches, selbstheilendes Material

in Israel Zwischenzeilen

Forscher der renommierten Technion Universität in Haifa haben ein neues Material entwickelt, dass auf Berührungen reagiert, dehnbar ist und sich sogar selbst reparieren kann, wenn es durch Kratzer oder Schnitte beschädigt wurde.

Potentiell könnte das Material als „elektronische Haut“ genutzt werden, eine Art Simulation von echter Haut, die es erlaubt, die Gesundheit eines Menschen kontinuierlich zu überwachen. Auch Verwendungen für Touchscreens oder Transistoren in Stromkreisen sind denkbar. Das bahnbrechendste an dem entwickelten Material aber sind seine selbstheilenden Fähigkeiten: „Diese Funktion kann in jedem denkbaren Teil des Materials durchgeführt werden. Überall, wo das Material ‚verletzt‘ ist, kann es sich alleine erneuern. Auf diese Weise können komplette Reparaturen stattfinden, während der Gegenstand weiter arbeitet“, erklärte Prof. Hossam Haick in dem Forschungspaper, das die Wissenschaftler im Journal „Advanced Materials“ haben.

Demonstration der Funktionsweise der „elektronischen Haut“ (Bild: Presse Technion).
Demonstration der Funktionsweise der „elektronischen Haut“ (Bild: Presse Technion).

Weitere Informationen:

Pressemitteilung des Technions (englisch), 18.11.15

 

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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