Wüstenstadt Beersheva plant grössten künstlichen See weltweit

in Israel Zwischenzeilen

Etwa 90 Dunam gross soll er werden und damit der grösste jemals künstlich von Menschen angelegte See – die Stadt Beersheva, die mitten in der Negev-Wüste liegt, hat mit den Bauarbeiten für eines der ambitioniertesten Projekte des Landes begonnen. Der See, der mit recyceltem Wasser angefüllt wird, soll als Heimat für Fische und Schwäne sowie Ausflugsziel für Bootfahrer dienen.

Neben dem See werden eine Promenade, Fahrrad- und Gehwege, Inseln (eine davon für Vögel), Springbrunnen sowie Restaurants, Cafés und andere Einrichtungen gebaut. Das Projekt wird mindestens 100 Millionen Schekel (ca. 22 Millionen Euro, 25 Millionen CHF) kosten und wird von der Stadt, dem Ministerium für Umweltschutz sowie dem Jüdischen Nationalfond finanziert. Die Bauarbeiten für das Projekt, das sich insgesamt über 450 Dunam erstrecken wird, sollen bis 2018 andauern.

So soll das neue Ausflugsgebiet in Beersheva aussehen (Photo: Stadtverwaltung)
So soll das neue Ausflugsgebiet in Beersheva aussehen (Photo: Stadtverwaltung)

Weitere Informationen:

Beersheva baut grössten künstlichen See (englisch), Ynet, 28.08.15

 

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Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).