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Tausende beobachten Sternschnuppen in Mizpe Ramon

in Israel Zwischenzeilen

„Bei diesem großen Event, kann man die Sterne förmlich fallen hören“, erzählt Effi Perry, Tourismusdirektorin der Negev Hochlands, „Wenn viele Menschen zusammenkommen, dann gibt es bei jeder Sternschnuppe ein großes Wow. Es ist ein unglaubliches Erlebnis.“

Für diesen Wow-Faktor während der August-Perseiden, einem jährlich wiederkehrenden Meteorstrom kamen in der vergangenen Woche rund 6.000 Menschen in die Wüstenstadt Mizpe Ramon. Dort, wo der Himmel deutlich dunkler ist, als im dicht besiedelten Rest des Landes fanden sich Hobby- und Profiastronomen sowie Touristen und Interessierte zusammen.

„Die Erkundung des Weltraums ist einer der aufregendsten Wege, um einen Dialog zwischen Bürgern ganz Israels zu initiieren und Wissenschaft für Kinder und Jugendliche fassbar zu machen. Die Tatsache, dass sich in Mizpe Ramon tausende Menschen eingefunden haben, zeigt, dass das Interesse an dem Thema steigt. Das Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Weltraum wird sich weiterhin bemühen, Programme zu dem Thema zur Verfügung zu stellen“, erklärte Danny Danon, Wissenschaftsminister.

Ein Regen aus Sternen in der Negev-Wüste (Bild: EPA/ynet)
Ein Regen aus Sternen in der Negev-Wüste (Bild: EPA/ynet)

 

Weitere Informationen:

Tausende pilgern für Sternschnuppen nach Mizpe Ramon (englisch), Ynet, 13.08.15

 

Wikipedia-Eintrag über Perseiden-Meteorregen

 

 

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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