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Sportförderung in Israel: Brite unterstützt junge Tennis-Spieler

in Israel Zwischenzeilen

Das „David Team“ ist die vielversprechendste Gruppe für den ansonsten nicht gerade als erfolgreich bekannten israelischen Tennis. Unter der Leitung von David Coffer und seiner Frau Ruth soll aus den fünf Mitgliedern im Alter zwischen 12 bis 16 einmal bekannte Tennisspieler werden. Seit 2005 wurden im Rahmen dieser Initiative bereits mehr als 100 Kinder und Jugendliche gefördert.

Wie so vieles in Israel, liegt auch die Sportförderung fast ausschließlich in privater Hand. Die Programme, die es gibt, fokussieren oft auf Initiativen für Kinder aus sozialschwachen Familien. Einzeltraining ist innerhalb dieser Programme nicht finanzierbar. Das „David Team“ aber soll „international erfolgreiche Spieler, die in Grand Slams antreten können“ hervorbringen, wie Coffer beschreibt.

Ein Erfolg, auf den das Land noch wartet. Israelische Spieler wie Dudi Sela, Andy Ram, Shahar Peer und Julia Glushko haben zwar als Double einige Erfolge wie Turniergewinne bei den Australien Open erzielen können – ein einzelner Spieler hat es jedoch noch nie unter die Top 10 der Weltrangliste geschafft.

Das David-Team mit seinem Förderer (Mitte) bei einer Zeremonie in Raanana, wo die Mannschaft auch trainiert (Bild: Presse)
Das David-Team mit seinem Förderer (Mitte) bei einer Zeremonie in Raanana, wo die Mannschaft auch trainiert (Bild: Presse)

Weitere Informationen:

Sportförderung für Tennisspieler (englisch), Times of Israel, 03.05.15

 

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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