MAGAZIN – LEBEN IN ISRAEL

Nahverkehr soll behindertengerechter werden

in Israel Zwischenzeilen

Seitdem Ende Dezember 2014 ein neues Gesetz in Kraft getreten ist, dem zu Folge der gesamte öffentliche Nahverkehr in Israel behindertengerecht gemacht werden soll, gibt es verschiedene Bestrebungen dies umzusetzen.

Eines davon ist „Galgalim Darom“ (zu Deutsch „Räder im Süden“), deren Mission es ist, 67.000 behinderten Menschen aus dem Süden des Landes dabei zu unterstützen, den Nahverkehr besser zu nutzen. Neben einer Informations-Hotline soll vor allem ein weites Netzwerk an Freiwilligen behinderte Menschen begleiten und ihnen beim Bus- und Bahnfahren helfen. Auch Fahrgemeinschaften sind angedacht, so könne ein Rollstuhlfahrer beispielsweise Autofahrer für einen sehbehinderten Menschen werden.

In Israel leben etwa 679.000 Behinderte zwischen 21 und 65 Jahren. Für sie ist die Fortbewegung im Land aufgrund fehlender Infrastruktur teils äusserst schwierig.

Israel soll behindertengerechter werden (Bild: GG-Berlin/pixelio.de).
Israel soll behindertengerechter werden (Bild: GG-Berlin/pixelio.de).

Weitere Informationen:

Leichterer Transport für Behinderte (englisch), Israel21c, 13.01.15

 

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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