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„Jeder Tropfen zählt“ – israelisches Start-up findet Lecks in Wasserleitungen

in Israel Zwischenzeilen

„Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass israelische Entwickler die Art, wie die Welt Wasser kreiert und konserviert ständig neu erfinden.“, erklärt Amir Peleg. Peleg hat mit seinem Start-up „TaKaDu“ selbst einen Beitrag dazu geleistet, dass Wasser in Israel, in dem „jeder Tropfen zählt“, nicht verschwendet wird.

„TaKaDu“ ist eine Software, mit deren Hilfe Lecks in Wasserrohren gefunden werden können. Weltweit gehen im Durchschnitt 30 Prozent des Wassers durch undichte Rohre verloren. Die Jerusalemer Wasserwerke, „TaKaDu“s erster Kunde 2009 verschwenden inzwischen weniger als zehn Prozent. Die Software analysiert Rohdaten, die von intelligenten Sensoren im Wassernetzwerk gemessen werden. Die Sensoren überwachen u.a. Druck, Durchfluss-Raten und die Qualität des Wassers – aufgrund dieser Daten kann dann festgestellt werden, wo Wasser entweicht.

Mittlerweile wird die Software, die auch Wasserdiebstahl aufspüren kann, in 14 Städten weltweit, darunter Sydney, Campo Grande und Bilbao, genutzt.

Technologie für moderne Wasserwerke: Die TaKaDu-Software (Bild: Unternehmen).
Technologie für moderne Wasserwerke: Die TaKaDu-Software (Bild: Unternehmen).

Weitere Informationen:

TaKaDu Software findet Wasserlecks (englisch), Businessweek, 08.01.15

Webseite des Unternehmens

 

Redakteurin Katharina Höftmann arbeitete im Auslandsbüro der dpa in Tel Aviv und für die WELT ONLINE. Sie lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Tel Aviv («Guten Morgen Tel Aviv», «Die letzte Sünde»).

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