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Geschichte mal anders: Fünf der spannendsten Bäume in Israel

in Israel Zwischenzeilen

Es gibt viele Aspekte, nach denen ein Land bereist werden kann – von Baum zu Baum gehört sicherlich zu den bislang weniger bekannten. Dabei bieten einige Bäume in Israel eine tolle Reiseroute, oder zumindest ein spannendes i-Tüpfelchen bei einer Tour durch das Heilige Land. Die Reisejournalistin Aviva Bar-Am hat eine Baumfahrt zusammengestellt, die Geschichte mit Natur und Menschen verknüpft:

1) Die drei Zedernbäume in Jerusalem an der King George Street/Keren Kayemet Street wurden 1931in Hufeisenform gepflanzt. Direkt davor ist jetzt das Gericht, die Jewish Agency und die Büros des Jewish National Fund. Golda Meir sprach einige ihrer wichtigsten Worte direkt vor den Zedern.

2) Rund 15 Kilometer westlich von Jerusalem im Kibbutz Tzuba steht ein rund 500 Jahre alter Olivenbaum, der innen so hohl ist, dass ein erwachsener Mensch hineinsteigen kann. Genau kann man das Alter des Baums allerdings gar nicht festlegen – es ist innen nicht mehr genügend Holz vorhanden, um es exakt berechnen zu können.

3) Der älteste Jujube Baum steht in Ein Hatzeva, rund 150 Kilometer nördlich von Eilat. Experten schätzen, dass er über 1000 Jahre alt ist. In der Vergangenheit wurde er von der Ein Hatzeva Quelle gespeist – nun kümmert sich Jewish National Fund um das Bewässern und die Pflege.

4) Zypressen im Hulda Wald, 10 Kilometer südöstlich von Rehovot
Zypressen werden nicht nur für ihr Holz geschätzt, sondern vor allem auch für ihre heilende Wirkung – und als majestätische Bepflanzung an besonderen Orten.

5) Die Tavor Eiche am Halafta Familiengrab, Halafta Kreuzung, Golanhöhen
Die 600 Jahre alte Eiche thront über dem Familiengrab der Familie des Rabbiners Yosef Abba Halafta. Der Baum ist 18 Meter hoch und man braucht drei Menschen, um den Stamm zu umarmen.

 

Der hohle Olivenbaum in Tzuba (Foto: Tourism in Tzuba)
Der hohle Olivenbaum in Tzuba (Foto: Tourism in Tzuba)

 

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