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Camping in Israel: Regierung unterstützt neuen Trend

in Israel Zwischenzeilen

Dr. Uzi Landau, Minister für Tourismus, reagiert auf die rasant steigende Beliebtheit von Campingplätzen in Israel und will den Bau von neuen Campingplätzen unterstützen. Gerade zu Feiertagen seien die Campingplätze im Norden ausgebucht, wenn nicht gar überfüllt. Daher stellt die Regierung ab jetzt Kredite für Unternehmer bereit, die einen neuen Campingplatz eröffnen möchten: bis zu 24% der Kosten werden bezuschusst. Priorität haben Campingplätze in der Natur und keine luxuriösen „Zimmerim“.

Die neuen Campingplätze sollen getrennte Bereiche für junge Leute und Familien haben. „Damit vermeiden wir, dass die Feiern von jungen Leute nachts schlafende Familien stören“, so Landau. Zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten würden zudem den Druck von Hotels nehmen, die zur Hochsaison und Feiertagen ausgebucht seien. „Wir arbeiten außerdem daran, Regulationen abzubauen, um den Bau neuer Hotels zu vereinfachen“, sagt Landau. Konkret bietet die Regierung Zuschüsse in Höhe von 20% der Baukosten für einfache Hotels an.

In Israel ist es gerade unter jungen Leuten üblich wild zu campen, also nicht in ausgeschriebenen Campingplätzen das Zelt aufzuschlagen, sondern in der freien Natur. Die rund 20 offiziellen israelischen Campingplätze sind häufig in Naturreservaten und an Gewässern, wie dem See Genezareth und dem Roten Meer. Am 20. Mai 2014 wird ein weiterer Campingplatz in Hurschat Tal im Norden eröffnet, der auch auf Karavans ausgerichtet ist. Zum Vergleich: In der Schweiz gibt es 418 offizielle Campingplätze, in der Bundesrepublik Deutschland 2834.

Der Gofra Strand am östlichen Genezareth-Ufer ist einer der beliebtesten Campingplätze in Israel - und zu Feiertagen ausgebucht (Foto: Yourway.co.il)
Der Gofra Strand am östlichen Genezareth-Ufer ist einer der beliebtesten Campingplätze in Israel – und zu Feiertagen ausgebucht (Foto: Yourway.co.il)

 

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